Beiträge gettagt mit Windows

TI Voyage 200 und Windows x64

Vor gut 2 Jahren bekam ich von meinen Eltern einen Voyage 200 von Texas Instruments, für das Studium, geschenkt. Tadeloses Gerät mit reichlich Software und sogar gcc-Port zum Schreiben eigener Programme. Die CAS-Geräte sind zwar in der Uni nicht wirklich gern gesehen, aber was solls war trotzdem eine gute Hilfe.

Leider kam mit Windows Vista die Ära der 64-bitigen Systeme und ab da an hatte es sich dann auch mit dem TI gegessen. Seitens TI war eine Portierung des Treibers für die x64-Architektur wohl nicht interessant genug und freie Treiber liessen sich bzgl. Treibersignierung nicht installieren/aktivieren.

Als ich heute jedoch in den Downloadbereich von TI schaute, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass es einen Beta-Patch für TI-Connect gibt, der auch x64-Systeme unterstützt.

TI Voyage 200 (Wikipedia.de)

Bildquelle : de.wikipedia.org

Installiert und getestet – funktioniert einwandfrei. Nun kann ich den Voyage wieder aus der Versenkung holen und wieder von den Vorzügen eines programmierbaren, graphischen Taschenrechners profitieren.

ProBot 128 und Windows 7 x64

Voltcraft_Programmer_Win7 Nachdem mich Erik mit Kommentaren auf Probleme mit dem Voltcraft-Programmer für den ProBot 128 unter Windows 7 x64 aufmerksam hat, hab ich das Ganze schnell selber getestet und überprüft. Leider musste ich feststellen, dass er Recht hatte und die Treiber nicht mehr funktionieren.

Wenn man bei Conrad den Adapter findet (wird nicht mehr als Zubehör angezeigt), dann muss man feststellen, dass es dort wie gehabt sehr mau aussieht und man mit dem Teil alleine gelassen wird.

Voltcraft USB Programmer Driver Win7 - Gepatchte Treibersignierung für den Voltcraft USB-Programmer, der im Produktumfang für den ProBOT-128 und der C-Control Pro Unit notwendig ist. Erlaubt das Benutzen des Adapters unter Windows Vista x64.

Naja, neue Treiber von Silicon Labs gab es für Windows 7 schon, nach einigen Anpassungen wurde der Conrad-Adapter dann auch erkannt. Mal wieder ein sehr schönes Beispiel, warum ich dort immer weniger kaufe und in der letzten Zeit gar nicht dort war.

[Tools] PCB mit Freeware

Gut eigentlich ist Eagle ja nicht weg zu denken. Allerdings stören mich daran meist zwei Dinge. Zum Einen arbeite ich nicht sonderlich viel mit Eagle – was natürlich nicht an der Software liegt sondern an mir – und daher fand ich es bisher nicht sonderlich intuitiv sich von Neuem mit der Software auseinander zusetzen.

Zum Zweiten, stößt man schnell an die Grenzen der freien Version und erreicht damit schnell das halbe Europakartenformat der Layout-Software. Da ich unter Linux bisher, für Simulationen eher zu Geschem in Verbindung mit NG-Spice und Octave griff, stellt sich mir die Frage nach komfortableren Lösungen. (Wer schon mal mit Geschem und NG-Spice gearbeitet hat, weiß das man dort schnell auf Problem stößt)

Da heute Sonntag ist, hab ich mir das Programm KiCad angeschaut und das Minitutorial durchexerziert. Erstaunlicherweise hatte es rund eine Stunde Zeit gekostet Schematic und Layout anzufertigen. Gut es ist eine sehr einfach Schaltung und auch beim Layouten hätte ich mir wohl noch etwas Mühe geben können, aber dennoch ist das Ergebnis recht brauchbar. Auf jeden Fall werde ich das Programm noch eine Weile benutzen, schließlich ist gestern  die nächste Bestellung bezüglich Arduino-Kram raus gegangen.

Hier noch einige Bilder von KiCad, wer mag kann sich ja das MiniTutorial angucken und selbst entscheiden.

Mini tutorial – KiCad.

ProBot 128 und Vista x64

Wie berichtet hatte ich zum Geburtstag das Glück einen PROBOT-128 geschenkt zu bekommen. Wie beschrieben sind durch den USB-Programmer Eingriffe in den Sillicon Labs-Treiber in den Kernel-Sourcen nötig gewesen um das Ganze überhaupt zum Laufen zu bringen. Als ich das Ganze nun unter Vista x64 ausprobieren wollte, meckerte natürlich die Treiber-Signierung, das der Treiber-Hersteller nicht verifiziert werden konnte.

Da der Support seitens Conrad oder Voltcraft mehr als dürftig ist, habe ich mir die originalen und die von Voltcraft mitgelieferten Windows-Treiber angeschaut.

[Strings]
Provider="Silicon Laboratories"
MfgName="Silicon Laboratories"
Disk_Description="Silicon Labs USB to UART Bridge Installation Disk"
silabser.SvcDesc="Silicon Labs CP210x USB to UART Bridge Driver"
silabenm.SvcDesc="Silicon Labs CP210x USB to UART Bridge Serial Port Enumerator Driver"
PortsClassName = "Ports (COM & LPT)"

;[Strings]
;Provider="Conrad Elektronik"
;MfgName="Conrad Elektronik"
;Disk_Description="Conrad Elektronik Voltcraft_USB_Programmer Installation Disk"
USB\VID_179A&PID_41AF.DeviceDesc="Voltcraft_USB_Programmer"
;silabser.SvcDesc="Voltcraft_USB_Programmer Driver"
;silabenm.SvcDesc="Voltcraft_USB_Programmer Serial Port Enumerator Driver"
;PortsClassName = "Ports (COM & LPT)"

Prinzipiell muss nur der untere Block gegen den oberen ausgetauscht werden, jedoch muss der Vendor-Identifier erhalten bleiben, da hier die Zuordnung zur, durch Voltcraft, geflashten ID erfolgt.

Nach den Änderungen und der Neuinstallation des Treibers kann ich nun auch unter Windows Vista x64 meinen Roboter befeuern.

Voltcraft USB Programmer Driver - Gepatchte Treibersignierung für den Voltcraft USB-Programmer, der im Produktumfang für den ProBOT-128 und der C-Control Pro Unit notwendig ist. Erlaubt das Benutzen des Adapters unter Windows Vista x64.

Vista Visual Style verändern leicht gemacht

Wie ich ja hier und hier schon beschrieben habe, ist es möglich den Visual Style von Vista seinen Bedürfnissen anzupassen oder nicht signierte Styles wie bei Windows XP zu benutzen. Ähnlich wie der UxTheme-Patcher gibt es da nun auch ein Tool, welches die Arbeit macht und somit Fehlerquellen von vornerein ausschließt.

Das hübsche kleine Tool nennt sich VistaGlazz und erlaubt das Patchen der Systembibliotheken und deaktiviert die Signierung.

vistaglazz

Die offizielle Stable-Version arbeitet leider noch nicht mit dem Service Pack 1 für Vista zusammen, jedoch die aktuelle Beta schon. Ich hab das Ganze mal ausprobiert und bisher läuft mein Rechner ohne Probleme  und bis auf Weiteres stabil. Wer jedoch nichts riskieren möchte, dem sei weiterhin das manuelle Patchen ala HowToGeek ans Herz gelegt oder das Warten auf die Releaseversion.

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DELL M1330 Red Edition

Als wir vor rund einem Monat überlegten uns bei DELL einen M1330 zu bestellen, standen wir vor der Wahl der Farbe. Zur Auswahl standen wie gehabt schwarze, blau, pink und eine ominöse rote Variante des Notebooks. Da dieses jedoch nirgendwo zu finden war, rief ich kurzerhand beim Support an und erkundigte mich warum man diese nicht bestellen konnte.

Die nette Frau von der Hotline wies mich dann darauf hin, dass es sich hier um eine spezielle Variante handelt, der Red Edition.

Bei den Red Editionen handelt es sich um einen Zusammenschluss von Hardware- und Softwareherstellern, die mit AIDS infizierten Kindern in Afrika helfen möchten.

Der Clou an der ganzen Sache :

Das außergewöhnliche Design soll dabei den Aufpreis rechtfertigen und zugleich tut man ja etwas Gutes.

Das Problem war nur, dass das Notebook gleich 400 € teurer als mit gleicher Ausstattung und normalem Design war, und man zweifelsohne auf ein rotes Vista und 2 Gadgets verzichten kann.

Fazit :

Find es ja schön, wenn man versucht zu helfen, aber sollte das nicht auf dem Rücken der Kunden passieren. Schon gar nicht wenn der Mehrwert mehr als fraglich ist.

Im Übrigen kann man sich das Vista auch selber zusammenschustern, hier gibt es alle visuellen Highlights. Sicher ohne was Gutes zu tun, aber dafür ohne vermeintlich 400 € mehr zu zahlen, die eventuell doch nicht ankommen.

M1330 in Freiheit mit 64-Bit

Wie man ja unschwer überlesen konnte, hab ich ein neues M1330 Notebook von DELL erstanden und war auch sichtlich begeistert. Jedenfalls unter den Einschränkungen, dass das OEM-Vista nur 32-Bit war, ich 4 GB RAM habe und jede Menge Krams von DELL vorinstalliert war.

Da ich ja rein zufällig ( ;) )  auch einen Vista x64 Besitzer bin, lag die Versuchung natürlich nahe eine komplette Neuinstallation zu wagen. Gesagt getan und abgesehen von der langwierigen SP1 Integration lief auch alles fehlerfrei.

Treiber gab es direkt bei DELL auch für die x64-Version von Vista. Das Einzige, was etwas mehr Probleme machte, war der biometrische Fingerprint-Sensor. Denn für den gab es weder Treiber noch die notwendige Applikation genannt “UPEK Protector Suite”  gab es auf den Seiten von DELL.

Zum Glück gibt es die benötigten Treiber bei UPEK direkt zum Download, für die Protector Suite allerdings muss man entweder eine Vollversion erstehen ($14, 99 USD) oder wie ich herausfand einfach ein Upgrade installieren eines anderen Laptopherstellers installieren.

Ich hab irgendwie das Upgradepaket gefunden,mir jedoch den Link nicht gemerkt. Sollte er sich wieder  anfinden, gibt es ein Update.

Update : Die Protector Suite 8.5 QL die auf, und nur auf DELL Geräten läuft kann man hier beziehen.

Neue Version von Installforge

Vor einiger Zeit hatte ich im ComputerBase-Forum das Programm Installforge entdeckt und hier getestet. Leider musste ich damals feststellen das die Version nicht kompatibel mit Windows Vista war und es einige Fehlfunktionen gab. Nun hat jedoch Soner, ein Programmierer von Forgesoft, per Kommentar bekanntgegeben das es eine neue Version des Programms gibt und die Vista Inkompatibilitäten gelöst wurden. Leider konnte ich den Kommentar nicht früher aufgreifen, da ich zeitlich ein wenig indisponiert war/bin.

Nun habe ich, bei der Suche nach einem geeignetem Installer für die PortableApps-Versionen, mir nochmal die Installer-Suite angeschaut und muss sagen, dass alles wie erwartet funktioniert hat.

General FilesandDirsjpg

Die Oberfläche ist intuitiv bedienbar und weist einen roten Faden auf, an dem auch Einsteiger sich schnell durch die GUI hangeln können und schon durch reines Ausprobieren schnelle Erfolge erzielen können.

Download der aktuellen Version von Installforge

Homepage von Forgesoft

Pimp my Windows XP CD

Seine Windows-XP CD zu pimpen kann diverse Vorteile bieten, zum einen kann man manuelle Einstellungen direkt vornehmen oder Patches/Tweaks schon während der Installation integrieren. Auch was die Treiberunterstützung anbelangt, kommt Windows-XP langsam aber sicher in die Tage und wer schon einmal versucht hat XP auf einem Raid-Verbund zu installieren, der weiß, dass er ohne Treiber-Diskette gar nicht erst anfangen muss, da XP seinen Verbund eh nicht erkennen wird.

Für nLite gibt es mittlerweile schon sehr viele Anlaufstellen um Rat zu suchen, leider hat sich erst kürzlich die größte deutsche nLite- Community getrennt und geht nun getrennte Wege. Allerdings ist das alte Forum bis auf Weiteres noch aktiv, so das man die vielen Anleitungen und Downloads noch zur Verfügung stellt.

Derweil entwickelt sich natürlich aus dem alten Team schon wieder eine neue Community, deren Hilfsbereitschaft und Entwicklungsgeist beim Erstellen von AddOns und Update-Packs keine Grenzen kennt.

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Hardware-Tool Lineup

Wer viel mit Hardware um die Ohren hat und schon das ein oder andere Mal seinen Rechner selbst verpflegt hat, der wird die Momente lieben in denen er vor nichts aussagenden PC-Komponenten steht. Leider ist man nicht allwissend und so steht man vielleicht nicht bei seinem eigenen Rechner mit einem Fragezeichen da, aber bei fremden bestimmt. Oft ist es ja auch so, dass die Hardware nicht gerade aktuell ist und man sie einfach nicht kennt oder jedweder Beschriftung auf dem Gerät fehlt.

Für all diese Fälle, und wahrscheinlich noch mehr, gibt es Software. Kleine aber feine Tools, die nicht nur dem Übertakter oder Gamer behilflich sein können, sondern eventuell auch Omas PC wieder zu neuem Sound verhelfen.

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