Beiträge gettagt mit GnuPlot

Octave, Alternative zu Scilab ist gefunden

Nachdem ich ja letzens gemeckert habe, aber leider nicht ohne Mathe-Software im Studium auskomme, habe ich mich wieder dem Problem Scilab und Open-JDK zu gewandt. Leider ohne eine nennenswerte Verbesserung. Also blieb mir nur die Variante VirtualBox oder eben was anderes. Letzteres hat sich dann diese Woche als sehr komfortabel heruasgestellt und trägt den Namen Octave.

Leistungsmessung Drehstrom

Leistungsmessung Drehstrom

In der Grundausstattung kommt octave recht schlicht als Kommandointerpreter und ohne GUI daher.  Allerdings gibt es dort auch Projekte wie kOctave oder QtOctave, welche sich diesem Problem annehmen.

Interessanterweise wird standardmäßig GNUPlot für die Ausgabe der Graphen verwendet, womit ich ja schon recht gute Erfahrungen machen konnte. Ein Problem war allerdings noch zu lösen. Bei der Ausgabe in Bildformate wie PNG oder JPEG meckerte octave bzgl. einiger fehlender Schriftarten.

Deshalb sollten folgende Werte innerhalb der Shellumgebung gesetzt bzw. die Standardeinstellungen von octave erweitert werden.

In der .bashrc

export GDFONTPATH=”/usr/share/fonts/msfonts”
## Achtung Pfad anpassen

und in der .octaverc :

set(0,’defaulttextfontname’,'verdana’);
%% Schriftnamen anpassen

Danach sollte der Export nach PNG/JPEG problemlos funktionieren.

Probleme mit Scilab

Also eigentlich bin ich ja ein Freund von freier Software und kann mich auch recht schnell damit anfreunden, wenn es Probleme gibt oder es eventuell das ein oder andere Problem gibt, das erst gelöst werden muss bevor man die Software benutzen kann.

Aber bei manchen Sachen kapituliere ich dann doch oder starte jetzt einfach mal einen Aufruf zu Hilfe. Die Rede ist von der freien Software Scilab, die erst kürzlich in Version 5.0.3 erschienen ist. Das Programm ist eine echt Matlab-Alternative, besonders wenn man eh nur an der Oberfläche kratz und mal eben hier und da Gleichungssysteme lösen will oder schnell einen Graph braucht.

Für letzteres hat mir zwar bisher GnuPlot in Verbindung mit Python recht gute Dienste geleistet, aber langsam gehts ans Eingemachte.

Aber kommen wir zum Thema :

Die Binary für Linux bekomm ich einfach nicht zum Plotten. Im Netz wird oft von leeren Graphen gesprochen, allerdings sind meine komplett schwarz und nicht leer. Versuche mir das Ding selbst zu übersetzen sind bisher immer gescheitert. Selbst die alte ScilabGTK Variante in version 4.2 kann nur unter Suns JRE plotten, wobei dann aber Funktionslegenden nicht funktionieren.

Also falls jemand eine Lösung parat hat, dann bitte melden. Momentan benutze ich eine XP Pro (eine Orginal-Lizenz) in einer VM und mache dort meine Plots. Funkioniert zwar, aber ist echt nervig.

Messwerte schnell mit GnuPlot und Python plotten

Des Öfteren kommt es einem während des Studiums unter, dass man Messwerte grafisch darstellen soll/muss. Allerdings nicht nur für Laborprotokolle sondern auch für das allgemeine Verständnis stellen diese Verläufe eine wertvolle Hilfe dar.

Wer nicht gleich zu den Riesen der mathematischen Programme wie Matlab, Scilab usw. greiefen möchte, kann dafür auch GnuPlot nutzen. GnuPlot selbst, stellt schon sehr viele Funktionen bereit um allerlei grafisches Zeugs zu erstellen, aber in Verbindung mit einer Skriptsprache wie Python ist es nahezu unschlagbar.

Da ich erst neulich für einen Grundlagenversuch eine Alternative zum Zeichnen einer Diodenkennlinie suchte (jaa… wie spannend), hab ich das Skript hier geschrieben.

Es ist natürlich sehr rudimentär, aber erlaubt das Beschriften der Achsen und die Angabe einer Datei mit Messwerten die wie folgt aufgebaut ist.

X-Wert Y-Wert
Spannung Strom

Wobei zwischen den einzelnen Elementen jeweils ein Tabulator als Trennzeichen zu setzen ist. Nach dem Durchlaufen des Skripts, wird der Graph per GnuPlot dargestellt und eine PNG-Datei mit dem Namen der Messwertdatei erstellt.

GnuPlot

Prinzipiell war es das schon. Wenn man das Skript ausführbar (chmod +x Kennlinie.py) und in das bin-Verzeichnis seines Benutzer legt, dann brauch man den Pfad der Messwerte nicht jedesmal angeben, aber das weiß bestimmt jeder.

Allgemein ist der Aufruf mit Shell-Argumenten so aufgebaut :

Kennlinie.py Messwertdatei X-Achsen-Bezeichnung Y-Achsen-Bezeichnung

Kennlinie.py (Messwerte grafisch mit GnuPlot) -
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